Stricken ist Handwerk. Und Mode.

Stricken begleitet mich schon lange – aber für mich war es nie nur ein Hobby. Mich fasziniert die Verbindung aus Handwerk, Material und Mode: aus einem Garn und einer Idee etwas zu schaffen, das nicht nur selbst gemacht, sondern vor allem gerne getragen wird.

Ich mag klare, moderne Designs, besondere Details und hochwertige Garne. Dabei geht es mir nicht darum, einfach nur einer Anleitung zu folgen. Ich möchte verstehen, wie ein Strickstück entsteht, Techniken beherrschen und innerhalb eines Designs meinen eigenen Stil entwickeln – durch Farbe, Material oder Passform.

Diese Begeisterung gebe ich auch in meinen Strickkursen weiter. Mir ist wichtig, nicht nur einzelne Techniken zu zeigen, sondern Zusammenhänge verständlich zu machen. Denn je besser man versteht, was auf den Nadeln passiert, desto sicherer wird man – und desto mehr Möglichkeiten hat man, ein Strickstück wirklich zum eigenen zu machen.

Vom Stricken zum eigenen Design

Mit der Zeit wurde aus dem Stricken immer mehr der Wunsch, genauer hinzusehen: Wie ist ein Schnitt konstruiert? Warum funktioniert eine bestimmte Technik? Und was lässt sich verändern, damit aus einer Idee ein Strickstück wird, das wirklich zu mir passt? Durch Test- und Modellstricken für verschiedene Designerinnen habe ich viele unterschiedliche Herangehensweisen kennengelernt und mein technisches Verständnis immer weiter vertieft.

Inzwischen entwickle ich auch eigene Designs. Einige davon sind bereits in den Magazinen von Nitiknitti erschienen. Dabei interessieren mich besonders moderne, tragbare Schnitte, spannende Konstruktionen und Details, die einem Strickstück seinen eigenen Charakter geben.

Knitsi Fritzi heute

Heute verbindet Knitsi Fritzi für mich all das: eigene Designs, das Weitergeben von Wissen und die Freude daran, Stricken immer wieder neu zu entdecken – durch besondere Garne, neue Techniken, Mode und die Menschen, die ich dabei treffe.

Am schönsten ist für mich der Moment, wenn aus „Das kann ich bestimmt nicht“ plötzlich „Jetzt habe ich es verstanden“ wird. Denn Stricken darf anspruchsvoll sein, Fehler gehören dazu – und am Ende sollte etwas entstehen, das man nicht nur mit Stolz selbst gemacht hat, sondern auch wirklich gerne trägt.

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